Historie

 
 


Historie
 
  Die Vereinsgeschichte als PDF
 
Werdegang und Geschichte der Schützenbruderschaft z ur Allerheilig st en Dreifaltigkeit von
1613 Bilshausen e.V .
 

1613

Mit der Jahreszahl 1613 ist das Gründungsjahr der Schützenbruderschaft aufgezeichnet und belegt. Mit Sicherheit ist aber noch ein höheres Alter anzunehmen, denn die Gründungen der Schützenbruderschaften fallen ins 15. und 16. Jahrhundert.
Der Zweck der Bruderschaften war:
- Übung im Armbrust- und Büchsenschießen im Sinne echter Mann- und
Wehrhaftigkeit,
- Bewahrung des Väterglaubens, der Sitte und Zucht,
- Hochachtung der Mannesehre
- Pflege der Geselligkeit
Die Verpflichtung zur Übung dieser Tugenden findet sich auch in den Statuten der
Bilshäuser Schützenbruderschaft wieder. Dies zeigt, dass unsere Bruderschaft Teil eines
großen Ganzen und stets im christlichen Glauben und im Staat fest verankert war.
Das es bereits um diese Zeit auch in Bilshausen die Schützenbruderschaft zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit gab, deutet auf eine besondere Stellung des Dorfes hin. Die Bruderschaft ist die älteste Vereinigung im Dorf und gehört mit zu den ältesten Vereinen in unserer Region.
Eine Urkunde, die vom Bestehen der Bilshäuser Bruderschaft Zeugnis gibt, stammt aus dem Jahre 1613. Sie besteht aus einem Silberschild, den ein kurmainzischer Amtsmann zu
Lindau stiftete, nachdem er im Jahr zuvor auf dem „Schüttenhoff“ zu Bilshausen den besten
Schuss abgegeben hatte. Auf der silbernen Plakette ist auch das Wappen des Amstmannes zu erkennen. Dieses Kleinod ist noch heute an der Schützenkette.
Zu dieser Zeit war der Erzbischof und Kurfürst von Mainz zugleich geistlicher Oberhirte
und weltlicher Gebieter unseres Landes.


1618

1618 brach der 30jährige Krieg aus. Das Schützenkleinod war während dieser Zeit
vergraben und entging so den zahlreichen Plünderungen in dieser Zeit. Mehr wissen wir aus dieser Zeit nicht. Wir dürfen aber annehmen, dass die Schützenbrüder im Rahmen des
möglichen bemüht waren, die Familien, Häuser und Höfe vor dem Unheil dieser Zeit zu
bewahren, wie es in ihrer Satzung enthalten war.


1649

Nach dem westfälischen Frieden, und zwar schon im Jahre 1649, treten uns aus der
Geschichte die Schützenbrüder Jost und Andreas Engelhardt entgegen. Sie gaben die besten Schüsse auf die Scheibe ab und bereicherten das Schützenkleinod um ein silbernes Schaustück mit ihrem Namen und dem kurmainzischen Wappen, das bekanntlich aus einem Rade besteht und in unseren Wäldern noch auf Grenzsteinen zu sehen ist.

1694

Im Jahr 1694 war es wiederum der Lindauer Amtsmann Johannes Andreas Schott, der mit
seinem besten Schuss eine Plakette für das Kleinod stiftete. Er war ein verdienstvoller
Förderer der Bilshäuser Schützenbrüderschaft, unter Anderem hat er veranlasst, dass die
Schützenbruderschaft 1695 ein neues Statut erhalten hat, das im Protokollbuch 1734
aufgezeichnet ist.
Die Zahl der Schützenbrüder betrug damals 50. Diese feierten das Fest zunächst im
Wesentlichen unter sich. Freunde waren nur mit Einwilligung der Schützenbrüder
zugelassen.


1699

1699 kauften sich ein Rittmeister und ein Korporal, beide mit dem Namen Onoltz, in die
Schützenbruderschaft ein.


1721

Andreas Schott stiftete für den besten Schuss eine silberne Plakette. Den zweitbesten Schuss gab 1721 Georg Fraatz ab. Diese Medaille ist bis heute vorhanden.

1736 bis 1758
In diesen Jahren gab es einen Streit, weil sich Schützen durch die Verwendung von Büchsen mit gezogenen Läufen einen Vorteil verschafften. 1758 entschied das Amt Lindau dass nach gleichen Wettbewerbsbedingungen geschossen werden muss. 1758 wurden erstmals zum Schützenfest Zelte aufgebaut.


1771 bis 1797
Diese Zeit war von Krisen geprägt. So konnte das Schützenfest 1771 aufgrund einer
Überschwemmung,1786 aufgrund eines Brandes und 1795 aufgrund großer Not durch
Hagelschäden nicht stattfinden.


1778

gab Martin Trümper den besten Schuss ab, konnte aber den Preis nicht erhalten, da er
kein Schützenbruder war. Ein Jahr später gab es Streitigkeiten um das Schafferamt.


1797

gab es zwei Bestschützen, die ins Schwarze trafen. Sie hießen Phillip Bringmann und
Jost Otte.


1802

Als 1802 das Kufürstentum Mainz durch Napoleon unterging übernahm der König von
Preussen am 2. August vorübergehend die Herrschaft in unserem Gebiet. Es herrschte große Not, weshalb an die Abhaltung eines Schützenfestes nicht zu denken war. Der Ertrag der Schützenwiese wurde versteigert und lieferte einen beachtlichen Erlös von 15 Talern.

1804

In diesem Jahr stiftete der gebürtige Bilshäuser Dr. Engelhardt aus Lindau einen Grossthaler, der in 5 Gewinnen ausgeschossen wurde.


1811

Obwohl Napoleon zu dieser Zeit noch herrschte und niemand seinen baldigen Sturz
voraussehen konnte, war Muße, dass der Lehrer und Gemeindeschreiber Carl Marx eine
neue, aber amtlich nicht bestätigte Satzung niederschreiben konnte. Aus ihr ist folgendes
hervorzuheben:
I. Nur Hausbesitzer und deren Söhne konnten Schützenbrüder sein.
II. Die Bruderschaft wollte sich den Namen Schützengesellschaft beilegen,
…............ wahrscheinlich ein Zugeständnis an die neue, durch die französische
….............Revolution heraufgeführte Zeit.
III. Es wurde das Amt des Schützenmeisters, später Platzmeister genannt,
…..............eingeführt. Der Schaffer wurde sein Stellvertreter und Amtsnachfolger.
…........IV. Das Kleinod wurde nicht mehr dem Schützenkönig überantwortet,
…..............sondern blieb im Gewahrsam des Schützenmeisters. Zugleich entfiel die
…..............Verpflichtung des Schützenkönigs zwei Bürgen für die Unversehrtheit
…..............des Kleinods zu stellen.

1823

Der damalige Schützenmeister Josef Engelhardt stiftete eine von ihm selbst verfertigte
Fahne. Diese war die erste Fahne der Schützenbruderschaft.
Zudem stiftete Georg Engelhardt 2 Reichstaler, weshalb er zum Fähnrich erkoren wurde,
solange er Junggeselle blieb.


1827

Die Ortskirchengemeinde unter dem damaligen Pfarrer Konrady startete einen 8 Jahre
dauernden Prozess gegen die Schützenbruderschaft (damaliger Schützenmeister: Ludwig
Heine). Grund für diesen Prozess war die erstmalige Verpachtung des Schützenzeltes. Die
Kirchengemeinde sah sich in ihrem Recht zur Verpachtung der Gastwirtschaften in
Bilshausen verletzt. Damals war es nämlich Usus, dass die Kirche für die Verpachtung von
Gastwirtschaften verantwortlich war und somit auch eine andere wirtschaftliche Stellung als
heute hatte.
Da der Prozess sowohl für die Kirche als auch für die Schützenbruderschaft 200 bis 300
Reichstaler (ca. 5000€) kostete, konnten in den 8 Jahren des Prozesses keine Schützenfeste abgehalten werden, da alle Mittel der Schützenbruderschaft in den Prozess flossen.

1835

Nach 8 Jahren beendeten der damalige Pfarrer Bernhard und der damalige Schaffer
Chirurgus Müller den Prozess. Am 15.7. dieses Jahres wurde nach langer Zeit wieder ein
Schützenfest gefeiert. Neu hinzu kam, dass der drittbeste Schuss nun das Amt des Fähnrichs bekam, da der Ehrenfähnrich Georg Engelhardt inzwischen verheiratet war. Außerdem wurde das Kleinod nicht mehr verändert und besteht aus 11 Talern, 22 guten Groschen, den Schaustücken und der Kette.


1836 bis 1867
1836 zählte die Schützenbruderschaft 113 Mitglieder. Damaliger Schützenmeister war
Chirurgus Müller. In diesem Jahr musste das Amt des Fähnrichs zweimal ausgeschossen
werden, da der Lindauer Amtsmann Quenzel die Fahne zurückgab. Dadurch dauerte das Fest 4 Tage.
Ein Jahr später beschaffte Chirurgus Müller 2 neue Fahnen, von denen eine noch heute
vorhanden ist. Außerdem wurden die Statuten neu gefasst und 1839 vom Amt Lindau
bestätigt. Die damals beschlossenen Statuten sind im wesentlichen noch heute gültig.
1841 wurde von der hannoverschen Landdrostei in Hildesheim beschlossen, dass die
Schützenbruderschaft Zelte vermieten darf. Hiermit wurde ein Streitpunkt zwischen Kirche
und Schützen aus der Welt geschafft.
Das 1855 groß gefeierte Schützenfest wurde von einem Streit überschattet, der zum Tod
eines Schützenfestbesuchers führte.
Im Jahr 1857 traten Pfarrer Engelhardt und Lehrer Engelhardt der Schützenbruderschaft bei, was zu dieser Zeit eine Besonderheit darstellte.


1868

In diesem Jahr wurde vom Platzmeister Wilhelm Lohnecke ein Rechnungsbuch angelegt,
aus dem sich alle Platzmeister von 1869 bis heute nachweisen lassen.Das Buch wird im
Archiv der Gemeinde Bilshausen aufbewahrt. Die Platzmeister in chronologischer Folge
sind auf einer separaten Seite in der Festzeitschrift nachzulesen.

1888 bis 1913
Im sogenannten „Dreikaiserjahr“ zählte die Schützenbruderschaft schon 253 Mitglieder.
2 Jahre nach dem „Dreikaiserjahr“ (also 1890) bekam die Schützenbruderschaft vom
damaligen Platzmeister Georg Zöpfgen die alte Schafferfahne.
In dieser Zeit wurde auch der Austragungsort des Schützenfestes auf den Osterberg verlegt.
Zum 300 jährigen Jubiläum der Schützenbruderschaft stiftete der Kaiser Wilhelm II. eine
Kette mit Medaille. Ein Jahr später brach der erste Weltkrieg aus, der das Vereinsleben
lahmlegte. Viele Schützen mussten damals in den Krieg ziehen und nur wenige sind auch
zurückgekehrt.


1924

Nach über 10jähriger Unterbrechung wurde 1924 erstmals wieder ein Schützenfest gefeiert. Dies geschah unter dem Platzmeister Friedrich Trümper.


1927

Der damalige Platzmeister Karl Trümper ließ die erste Junggesellenfahne erneuern und
sorgte für eine Änderung des Statuts. Dadurch konnten auch Personen, die kein Haus in
Bilshausen hatten, der Schützenbruderschaft beitreten. Zudem wurde seit 1927 die
Schützenwiese nicht mehr ausgeschossen. Dafür erhielten die Könige einen Geldgewinn.

1930

Der Platzmeister Adam Strüber richtete ein Schützenfest aus.


1933 bis 1945
1933 wurde das Fest erstmalig „Unter dem Laube“ gefeiert. Platzmeister Georg Zöpfgen
hatte einen neuen Schießstand in der Teufelsschlucht errichten lassen, der 1933 eingeweiht wurde. Wilhelm Schlote leitete 1935, Georg Engelhardt 1937 und Friedrich Engelhardt 1939 das Fest. Wegen der herrschenden Maul- und Klauenseuche wurde 1938 die 325-Jahrfeier der Schützenbruderschaft abgesagt.
Der 2. Weltkrieg forderte auch in unserer Bruderschaft schwere Opfer und das Vereinsleben ruhte in dieser Zeit. 1945 wurde auf dem Grundstück des Schaffers Wilhelm Engelhardt von US-Soldaten das Eigentum der Schützenbruderschaft durchsucht, aber unbehelligt gelassen.


1946 bis 1950
Nach Ende des 2. Weltkrieg ruhte das Kleinod der Schützenbruderschaft vergraben auf dem Grundstück des Platzmeisters Heinrich Rinkleff. Heinrich Rinkleff gelang es unter
persönlichem Einsatz das Leben unserer Schützenbruderschaft wieder zu aktivieren, so dass 1950 wieder ein „Schützenhof“ gefeiert werden konnte. Das erste Nachkriegsschützenfest hatte auch seine Besonderheiten. Ein Umzug sollte stattfinden, bedurfte aber einer Ausnahmegenehmigung. Fahnen durften mitgeführt werden, aber Gewehre, die bisher bei Umzügen in großer Zahl mitgetragen wurden, waren verboten. Stattdessen fertigte Platzmeister Rinkleff Holzgewehre an und stattete damit die Fahnenbegleitungen aus.


1951 bis 1960
In den Folgejahren verstand es jeder Platzmeister jedem Fest eine eigene Note zu geben und die festlichen Ereignisse harmonisch zu gestalten. Außerdem waren immer wieder
Baumaßnahmen und Anschaffungen in Verbindung mit Modernisierung und
Weiterentwicklung des Schützenwesens in Bilshausen notwendig. Fast jeder Platzmeister
sah es als seine Pflicht an, die vorhandenen Anlagen weiter zu verbessern oder neu zu
bauen. Dieser Prozess hält bis auf den heutigen Tag an.
Bereits 1951 wurde unter dem Platzmeister Wilhelm Engelhardt erneut ein großes
Schützenfest gefeiert. 1952 fand die 1000-Jahrfeier unseres Heimatdorfes Bilshausen statt
und die Schützenbruderschaft beteiligte sich natürlich an den vielen Festaktivitäten. Das
nächste Schützenfest fand 1955 unter dem Platzmeister Georg Tischmann sen. statt. Der
Schießstand wurde erstmalig erweitert.Weitere Schützenfeste fanden 1956 unter Platzmeister Bernhard Bleckert, 1958 unter Platzmeister Philipp Engelhardt, 1959 unter Platzmeister Adolf Engelhardt und 1960 unter Platzmeister Heinrich Tischmann statt. Die Feste waren darauf ausgerichtet Überschüsse zu erwirtschaften, um die dringende Weiterentwicklung zu finanzieren.


1961 bis 1974
Das Schützenfest 1961 wurde vom Platzmeister Lorenz Raabe organisiert. Die
Schützenbruderschaft verdankt Lorenz Raabe die Einrichtung eines modernen
Schießstandes, der von den Schützenbrüdern in Eigenarbeit erbaut wurde. Lorenz Raabe
weihte den neuen Stand 1961 mit seinem ersten Schuss ein und übergab den Stand der
Bilshäuser Schützenbruderschaft.
Die 350 Jahrfeier unserer Schützenbruderschaft zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit wurde
unter Platzmeister Josef Strüber mit einem großem Schützenfest gefeiert. Zum Fest wurde
von Hermann Bringmann eine Chronik verfasst. In der Chronik findet sich u.a. auch ein
Grußwort vom Hildesheimer Bischof Heinrich Maria, in dem er jenen Geist der
Bruderschaft, der aus dem Glauben lebt, anmahnt und die Schützenbrüder auffordert, die
heiligen Ideale der Bruderschaft zu pflegen.
Walter Kuchenbuch hielt einen Festvortrag über die Geschichte unserer
Schützenbruderschaft.
Beim großen Festumzug wurde auf 8 Festwagen die 350jährige Geschichte der
Schützenbruderschaft von den Bilshäuser Vereinen dargestellt.
.In den folgenden Jahren wurde unter den Platzmeistern Hermann Bringmann (1966), Karl
Kreitz (1967 ) und Heinrich Zöpfgen (1968) Anschaffungen und Verbesserungen getätigt.
1969 wurden beim Platzmeister Kallo Wüstefeld Baumaßnahmen mit rund 5.612,-DM und
erheblichen Eigenleistungen durchgeführt. Seitens der Gemeinde wurde ein Zuschuss von
5000,-DM gewährt. Die Baumaßnahmen wurden von Schaffer Karl Dreykluft betreut und
begleitet.


1970

organisierte Platzmeister Karl Dreykluft das Schützenfest. Er begründete auch die Aktion „Bausteine“ und erbrachte damit Spenden in Höhe von ca. 4250,- DM. Damit konnte er einen wesentlichen Teil der umfangreichen Maßnahmen finanzieren, die für den Bau und
die Erweiterung des Mannschaftsraumes, Renovierung der Toiletten und Beschaffung der
Bestuhlung mit 22.575,-DM Baraufwand nötig war. Wiederum haben die Schützen eine
erhebliche Eigenleistung erbracht. Hier sei erwähnt, dass der Fabrikant Herbert Jacobi durch teilweise Stundung seiner Materiallieferungen in Höhe von 10.000,-DM eine wesentliche Unterstützung gewährt hat. Der Restbetrag von 3000,- DM wurde 2 Jahre später erlassen.
In Verbindung mit einer 360 Jahrfeier organisierte Platzmeister Hans Fahlbusch 1973 ein
großes Schützenfest in Bilshausen. Durch ein Spitzenergebnis dieses Festes konnten die
gestundeten Beträge reduziert werden. 1970 wurde Rolf Sperber zum Schaffer gewählt, der
aber aus familiären Gründen 1972 Bilshausen verlassen hat. In einer außerordentlichen
Versammlung wurde im September 1972 Fritz Engelhardt zum Schaffer gewählt, der 1974
ein erfolgreiches Schützenfest organisierte und durchführte.


1975 bis 1983
Adolf Friske feierte 1976 ein Volks- und Schützenfest in Bilshausen. Die Feste in den
vergangenen Jahren haben wesentlich durch ihre Wirtschaftsweise zur teilweisen
Konsolidierung des Haushaltes der Schützenbruderschaft beigetragen und trotzdem noch
Überschüsse zurückgelegt, sodass unter dem Platzmeister Karl Bringmann 1978
Schuldenfreiheit erreicht werden konnte. 1980 hatte Platzmeister Andreas Oehne für die
Damenriege eine Fahne erworben, die am 10.06.1979 geweiht wurde. Weiter führte Andreas Oehne das Eichsfeldkönigsschießen unter der Beteiligung von 19 Vereinen durch.
Erwähnenswert in seiner Amtszeit war der Grunderwerb für die gesamte Schießanlage mit
Schützenhaus mit Grundstücksvertrag vom 22.08.1979 zum Kaufpreis von 5000,- DM.
Verkäufer war die Realgemeinde Bilshausen, die bis dahin das Grundstück unentgeltlich zur Verfügung gestellt hatte. Für die Beurkundung traten die Realgemeindevorsitzenden Joseph Strüber und Lorenz Raabe auf, beide langjährige Schützenbrüder, die damit den unsicheren Rechtszustand beendeten.
Das Schützenfest 1981 hatte Platzmeister Ernst Fahlbusch in Vertretung für den gewählten
Platzmeister Georg Tischmann, dessen Ehefrau plötzlich verstorben war, kurzfristig
übernommen, wozu er als langjähriger Schießmeister prädestiniert war. Georg Tischmann
hat dann als Platzmeister das Schützenfest 1983 mit Erfolg organisiert und durchgeführt.

1984 bis 1986
In diesen Jahren wurde das Schützen- und Volksfest in Bilshausen erfolgreich von den
Platzmeistern Herbert Hoffmann (1984), Albert Kemmling (1985) und Wilhelm Bringmann
(1986) nach alter Tradition organisiert und durchgeführt. Es waren sehr schöne Feste, die
auch viele Besucher in unser Heimatdorf lockten 1988 Das 375jährige Jubiläum unserer Schützenbruderschaft zur Heiligsten Dreifaltigkeit von 1613 wurde 1988 von Platzmeister Hermann Gothe organisiert und erfolgreich gefeiert. Im Jubiläumsjahr wurde Schützenbruder Karl Bringmann 1. König und Andrea Althaus 1. Damenkönigin. Die Jubiläums Ehrenscheibe der Gemeinde erschoss Pfarrer Paul Elskamp.
Nach alter Tradition wurde auf der Schafferwahl Rudolf Tischmann zum neuen Schaffer
gewählt. Es war ein gelungenes und erfolgreiches Jubiläumsfest.
1989 Im Jahr 1989 wurde ein neues Protokoll und Jahrbuch für die Schützenbruderschaft
begonnen. Im Vorwort bat Carl Strüber als Bürgermeister alle Verantwortlichen dieses Buch
umfassend und vollständig zu führen. Das Buch soll späteren Generationen Auskunft und
Informationen über das Leben der Schützenbruderschaft geben. Unter der Leitung von
Platzmeister Gerhard Nussbaum wurde das 24. Kreisschützenfest des Kreisverbandes
Northeim gefeiert. Es beteiligten sich 27 Schützenvereine und Gesellschaften am großen
Festumzug. Der Umzug gestaltete sich als wahre Demonstration für das Schützenwesen. Mit diesem Fest wurde auch das 20jährige Bestehen der Damenabteilung gefeiert. Auf Vorschlag der Altplatzmeister wurden bei der Schafferwahl die Beiträge für den Fahnenfond der Bruderschaft festgelegt und dabei die Summe von DM 1013,51 erzielt. Rudolf Engelhardt wurde zum neuen Schaffer unserer Schützenbruderschaft gewählt.

1990 bis 1991
Nach alter Tradition wurde auch unter Platzmeister Rudolf Tischmann ein Volks- und
Schützenfest gefeiert. Petrus meinte es gut mit den Schützen und so konnte bei
Sommerwetter ein harmonisches und erfolgreiches Fest gefeiert werden. Im Jahr der
deutschen Wiedervereinigung wurde Friedrich Strüber zum neuen Schaffer unserer
Bruderschaft gewählt. Am Dienstag in den frühen Morgenstunden wurde das Schützenfest
beim Bürgermeister begraben. Das Amt des Platzmeisters wurde nach alter Tradition an den alten Schaffer Schützenbruder Rudolf Engelhardt übergeben


1992 bis 1993
Platzmeister Rudolf Engelhardt leitete 1992 das erfolgreiche Volks- und Schützenfest.
Höhepunkt war sicherlich wieder der große Festumzug durch die Straßen von Bilshausen.
Bei der traditionellen Schafferwahl wurde Reinhard Schwalk zum neuen Schaffer unserer
Bruderschaft gewählt. Nach alter Tradition wurde das Schützenfest 1992 beim
Bürgermeister Carl Strüber beerdigt. Das Amt des Platzmeisters wurde an den alten Schaffer Friedrich Strüber übergeben.


1994

Vom 15. bis 18. Juli feierte Platzmeister Friedrich Strüber bei herrlichem Sommerwetter ein
Volks- und Schützenfest. Das Fest war gut vorbereitet und wurde von der Bevölkerung und
den Schützen gut angenommen. Der Festumzug durch Bilshausen lockte wieder viele
Besucher in unser Heimatdorf. Erst am Dienstag in den frühen Morgenstunden wurde das
Fest beim Bürgermeister unter Tränen begraben. Neuer Schaffer wurde Hans-Joachim
Ziencz und neuer Platzmeister der alte Schaffer Reinhard Schwalk.

1995 bis 1996
In die Annalen der Schützenbruderschaft geht das Schützenfest 1995 als eine Wasser- und
Schlammschlacht ein. Anhaltender Starkregen hatte den Schützenplatz „Unterm Laube“ so
aufgeweicht, dass die Schausteller mit ihren Fahrzeugen stecken blieben. Dank des
unermüdlichen Einsatzes des Platzmeisters Reinhard Schwalk und vieler Schützenbrüder,
die mit LKW, Trecker, Spaten, Schaufel, Schotter und Kies den Platz wieder begehbar
machten, konnte das Fest stattfinden. Trotz der widrigen Wetterverhältnisse wurde ein
harmonisches und fröhliches Fest gefeiert. Beim Fest wurden 10 Schützenschwestern für
25jährige Treue zur Schützenbruderschaft geehrt. In diesem Jahr traten 20 neue Mitglieder
in die Schützenbruderschaft ein. Bei der traditionellen Schafferwahl wurde Hermann Josef
Engelhardt zum neuen Schaffer gewählt. Das Fest wurde traditionell beerdigt und das Amt
des Platzmeisters an den alten Schaffer Hans-Joachim Ziencz übergeben.

1997

Ganz im Zeichen der Musik stand das Schützenfest des Platzmeisters Hans-Joachim Ziencz.
Die Blaskapelle Bilshausen feierte ihr 25jähriges Jubiläum und so wurde gemeinsam ein
Schützen- und Musikfest in Bilshausen gefeiert. Es war ein recht gelungenes Fest, das viele Besucher nach Bilshausen lockte. Bei der traditionellen Schafferwahl im Schützenhaus wählten die Schützen Egbert Hundeshagen zum neuen Schaffer. Das Amt des Platzmeisters wurde am Ende des Festes auf Hermann-Josef Engelhardt übertragen.

1998

Das 31. Kreisschützenfest des Kreisschützenverbandes Northeim wurde in Bilshausen sehr erfolgreich unter der Leitung des Platzmeisters Hermann-Josef Engelhardt gefeiert. Am großen Festumzug beteiligten sich wieder viele Schützenvereine und Gesellschaften und viele Besucher fanden sich in Bilshausen ein. Auch die Schafferwahl verlief wieder
erfolgreich und der Schütze Bernhard Engelhardt konnte gewählt werden. Das Amt des
Platzmeisters ging an den alten Schaffer Egbert Hundeshagen über.

1999

Platzmeister Egbert Hundeshagen feierte vom 16. bis 19. Juli das Volks- und Schützenfest in Bilshausen. Die NDR II Disco lockte fast 1000 Besucher aus Nah und Fern ins Festzelt.
Einen bayrischen Abend feierten im Schützenhaus die Bilshäuser Schützen. Bei der
Schafferwahl im Schützenhaus wurde Schützenbruder Lothar Schmidtke gewählt.
Bei traumhaftem Sommerwetter zog der Festumzug am Sonntag durch das geschmückte
Dorf. Da die schönste Festgruppe gesucht wurde, hatten sich alle Vereine etwas Besonderes einfallen lassen. Nach der Proklamation endete das Fest mit einem heftigen Gewitter. Trotzdem konnten alle Würdenträger mit einiger Zeitverzögerung nach Haus gebracht werden und das Fest konnte beim Bürgermeister beerdigt werden.

2000

Das erste Schützenfest im neuen Jahrtausend feierte der neue Platzmeister Bernhard
Engelhardt in Bilshausen mit einem tollen Unterhaltungsprogramm. Letztmalig wurde das
„Millennium-Schützenfest“ beim Altbürgermeister Carl Strüber ausgegraben und am Ende
des Festes bei der neuen Bürgermeisterin Anne-Marie Kreis begraben. Für seine großen
Verdienste für die Schützenbuderschaft wurde Carl Strüber mit einer Laudatio und einem
Präsentkorb geehrt. Der große Festumzug am Sonntag war sicherlich wieder ein besonderer Höhepunkt. Bei der traditionellen Schafferwahl wählten die Schützen Friedel Strüber (Herta) zum neuen Schaffer der Bruderschaft.
Dank des Einsatzes von Platzmeister Bernhard Engelhardt wurde die größte Baustelle seit
vielen Jahren zum Abschluss gebracht. Die Bauarbeiten zu einer modernen Toilettenanlage
fanden unter der Leitung von Altplatzmeister Hermann Gothe statt. Da diese Anlage
zukünftig auch anderen Vereinen zur Benutzung zur Verfügung steht, erhielt die
Schützenbruderschaft eine großzügige Unterstützung der Gemeinde mit 80000,- DM.

2001

In diesem Jahr feierte Platzmeister Hans-Lothar Schmidtke ein erfolgreiches und gelungenes Volks- und Schützenfest unserer Schützenbruderschaft von 1613. Dieter Reuber wurde zum neuen Schaffer der Schützenbruderschaft gewählt. Durch den Beitritt in den Landessportbund wurden einige Satzungsänderungen erforderlich. Ziel des Beitrittes war die Möglichkeit, Zuschüsse für die Schützenbruderschaft zu erhalten. 2001 wurde auch das Dach am Schützenhaus erneuert und die Beiträge auf € umgestellt und angepasst. Seit 2001 wird auch wieder der Schütze des Jahres ausgeschossen.

2002

Das erste Euro Schützenfest feierte Platzmeister Friedel Strüber (Herta) 2002. Das Volks-und Schützenfest wurde gemeinsam mit dem 1050jährigen Jubiläum unserer Heimatgemeinde Bilshausen gefeiert. Aus diesem Grund wurde auch eine Festschrift mit
Chronik herausgegeben. Der Historische Festumzug war ein besonderer Höhepunkt dieses großen und gelungenen Festes. Zur 1050jährigen Feier der Gemeinde marschierten unzählige Teilnehmer durch das festlich geschmückte Bilshausen. Zum neuen Schaffer wurde Schützenbruder Bernward Adler gewählt. Nach alter Tradition wurde das Fest bei der Bürgermeisterin beerdigt.

2003

Die Altplatzmeister Hans-Joachim Ziencz und Hermann-Josef Engelhardt erklärten sich
bereit zum 390-jährigem Jubiläum ein Altplatzmeisterfest mit Fahnenweihe der neuen
Schafferfahne zu organisieren. Die Fahne wurde vom Platzmeister Dieter Reuber
angeschafft. Das Volks- und Schützenfest zum 390-jährigen Bestehen der
Schützenbruderschaft von 1613 wurde vom 18. Juli bis zum 20. Juli auf dem Festplatz
„Unterm Laube“ gefeiert. Es war ein gelungenes Fest und der Überschuss wurde für
Renovierungszwecke des Schützenhauses verwendet.
Bei der Jahreshauptversammlung am 21.11.2003 legte Platzmeister Dieter Reuber sein Amt nieder und verzichtete auf alle Ehrungen als Altplatzmeister. Seinen Schritt begründete er damit, dass er sich als Notnagel gefühlt hat und damit, dass innerhalb der
Schützenbruderschaft gravierende und negative Vorkommnisse waren. Bei der gleichen
Versammlung ernannte Bürgermeisterin Anne-Marie Kreis den Schaffer Bernward Adler
zum nun neuen Platzmeister. Sie bedauerte es, dass diese Ernennung nicht auf einem
Schützenfest stattfand.


2004 bis 2005
Am 16.05.2004 fand im Schützenhaus ein „Tag der offenen Tür“ statt. Dabei wurde das neue Laserlichtpunktgewehr vorgestellt. Ziel war es auch, neue Mitglieder zu gewinnen. Die
Schafferwahl fand nicht auf einem Schützenfest, sondern am Sonntag, dem 07.11.2004 statt.
53 wahlberechtigte Schützen wählten dabei Heiko Meckel zum neuen Schaffer unserer
Bruderschaft.
Vom 15. Juli bis zum 18. Juli feierte Platzmeister Bernward Adler das Volks- und
Schützenfest 2005.
Bei der traditionellen Schafferwahl konnte erneut kein Schaffer gewählt werden, da sich
kein Schütze bereit erklärte, dieses wichtige Amt zu übernehmen. Die Altplatzmeister
einigten sich daraufhin auf 4 Vorschläge:
-Suche nach Geschäftsführer und Verantwortlichen für das Schützenhaus
-Platzmeister und Schaffer sollen sich nur noch um das Fest kümmern und
den Verein repräsentieren
-Auch Schützenschwestern können zum Schaffer gewählt werden
- Einberufung einer außerordentlichen Versammlung
Ziel dieser Vorschläge war es, dass das Amt des Schaffers und Platzmeisters wieder attraktiv
für die Schützen wird. Der Schaffer und spätere Platzmeister sollten entlastet werden.
Das Fest verlief bei herrlichem Sonnenschein sehr harmonisch und erfolgreich und wurde
traditionell unter Tränen bei der Bürgermeisterin Anne Marie Kreis beerdigt. Die angestrebte
außerordentliche Versammlung fand am 21. Oktober im Schützenhaus statt. Bei dieser
Versammlung wurden von den anwesenden Mitgliedern, die auf einer erweiterten
Vorstandssitzung am 15.08.2005 beschlossenen Änderungen im Vorstand, bestätigt. Birgit
Hundeshagen wurde zur Geschäftsführerin und Bernward Adler zum Verantwortlichen für
das Schützenhaus gewählt. Weiter wurde beschlossen, dass zukünftig auch Frauen als
Schafferin zugelassen werden. Die zukünftigen Schaffer und Platzmeister sollten finanziell
entlastet werden. Da nun das Amt der Schriftführerin vakant war, wurde Natalie Müller zur
neuen Schriftführerin gewählt. In einem Brief wurden alle Schützenschwestern und –brüder
über diese wichtigen und zukunftsweisenden Änderungen informiert und aufgefordert, zu
überdenken, ob sie unter den veränderten Bedingungen nicht bereit wären, dass Amt des
Schaffers zu übernehmen.


2006

Platzmeister Heiko Meckel feierte vom 14.07. – 17.07.06 das Volks- und Schützenfest
unserer Schützenbruderschaft. Bei diesem Fest konnte trotz der neuen Rahmenbedingungen bei der Schafferwahl erneut kein Schaffer oder Schafferin gefunden werden. Trotzdem verlief das Fest harmonisch und erfolgreich. Am Montag wurde das Schützenfest nach alter Tradition gegen Mitternacht bei der Bürgermeisterin beerdigt. Da es keinen Schaffer gab, der nun das Amt des Platzmeisters von Heiko Meckel übernehmen konnte, wurde der Rechnungsführer Gerhard Dabelstein in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 04.08.2006 beauftragt das Amt des Platzmeisters kommissarisch fortzuführen. Es wurde ein Arbeitskreis gebildet, der über neue Strukturen der Schützenbruderschaft Vorschläge entwerfen sollte. Sprecher des Arbeitskreises war Markus Strüber. Auf einer historischen Jahreshauptversammlung am 24.11.2006 wurde nach langjährigen Diskussionen die Satzung der Schützenbruderschaft geändert und Gerhard Dabelstein zum 1. Vorsitzenden und Traudel Rhode zur 2. Vorsitzenden gewählt. Neue Rechnungsführerin wurde Isolde Rühling. Diese Versammlung war ein kompletter Neuanfang für die Schützenbruderschaft. Es kehrte wieder Ruhe ins Vereinsleben und die Beteiligung beim Pokalschiessen und bei den anderen Veranstaltungen nahm wieder zu

2007

Wegen notwendiger Satzungsänderungen fand im Februar 2007 erneut eine außerordentliche Mitgliederversammlung im Schützenhaus statt. Eine breite Mehrheit sprach sich dafür aus, dass statt 1. und 2. Vorsitzender die Bezeichnung Platzmeister und Schaffer beibehalten werden soll. Außerdem sind jetzt auch Ehrenmitglieder stimmberechtigt. Im Mai 2007 beschloss der neue Vorstand auf Vorschlag von Gerhard Dabelstein 2008 wieder ein Schützenfest durchzuführen. Hierzu wurde ein Festausschuss gebildet.
Beim „Tag der offenen Tür“ am 27.10.2007 wurde eine Sommer Biathlon Anlage offiziell
vorgestellt. Die Anschaffung der dafür benötigten Scheibentechnik machte die Volksbank
Mitte möglich. Sie übernahm den größten Teil der Anschaffungskosten. Den Besuchern
wurde ein buntes Programm geboten und man konnte sich die Schützenfahnen und Ketten in Ruhe anschauen. Zahlreiche Besucher nutzen diesen Tag. Die gravierenden Veränderungen in der fast 400jährigen Tradition der Schützenbruderschaft waren auch das Kernthema bei der Jahreshauptversammlung 2007. Gerhard Dabelstein wurde erneut zum Vorsitzenden/Platzmeister und Traudel Rhode zur 2.Vorsitzenden/Schafferin gewählt. Susanne Wollborn wurde zur neuen Rechnungsführerin gewählt. Außerdem wurde das Programm für das Schützenfest 2008 vorgestellt.

2008

Bei herrlichem Sommerwetter fand das Volks- und Schützenfest vom 30.05.-01.06.2008 auf
dem Festplatz „Unterm Laube“ statt. Bei diesem Fest fand erstmalig keine Schafferwahl
statt. Höhepunkt des Festes war wieder ein großer Festumzug am Sonntag, der bei
Sonnenschein durch das festlich geschmückte Bilshausen führte. Es war ein schönes und
harmonisches Fest.
Bei einem Treffen des Gesamtvorstandes und aller Helfer am 09.07.08 bedankte sich
Gerhard Dabelstein bei allen Beteiligten für ihren Einsatz und hielt einen Rückblick auf
seine bisherige Amtszeit. Gerhard Dabelstein informierte die Anwesenden über seinen
Entschluss nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden/Platzmeisters zu kandidieren. Auf der
Jahreshauptversammlung am 21.11.08 betonte Gerhard Dabelstein, dass es ihm eine Ehre war, dass er Vorsitzender und Platzmeister der traditionellen Schützenbruderschaft von 1613 sein durfte und bedankte sich bei den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen. Er beklagte sich aber auch darüber, dass sich viele Mitglieder aus dem aktiven Vereinsleben zurückgezogen haben und nur wenige an den Veranstaltungen teilnehmen.
Zum neuen Vorsitzenden/Platzmeister wurde der aktive Schützenbruder Markus Strüber
gewählt. Gerhard Dabelstein wünschte seinem Nachfolger alles Gute und allzeit „Gut
Schuss“. Wiedergewählt wurde Traudel Rhode zur 2.Vorsitzenden/Schafferin. Neuer
Schriftführer wurde Jörg Nordmann.
2008 fand auch das Kreisdamentreffen des Kreisschützenverband Northeim e.V. statt. 225
Teilnehmerinnen waren der Einladung nach Bilshausen gefolgt. Die Teilnehmerinnen
wurden von unserer 2. Vors. Edeltraud Rhode im Saal des Gasthauses „Zum Löwen“
willkommen geheißen. Grußworte sprachen Anne-Marie Kreis, Dietmar Ehbrecht und
Gerhard Dabelstein. Die Siegerehrungen der Schiesswettkämpfe nahmen die
Kreisdamenleiterin Iris Ippensen und ihre Stellvertreterin Annegret Schwandt vor. „Ohne
Frauen geht es nicht“ war der Tenor der gelungenen Veranstaltung in Bilshausen.

2009

Das Jahr 2009 stand ganz im Zeichen unserer Schützen-Damenriege, die ihr 40jähriges
Jubiläum feierte. Höhepunkt des Jahres war ein Sommerfest am 01.08.09 am Schützenhaus.
Maria Schwalk und Edeltraud Dreykluft wurden als Gründungsmitglieder geehrt.
Bei der Jahreshauptversammlung konnte sich unser Ehrenschießsportleiter Heinz Riesner
aus gesundheitlichen Gründen leider nicht wieder zur Wahl stellen. Die Versammlung wählte Schützenbruder Christof Otte zum neuen Schießsportleiter und Carsten Niemann blieb Jugendwart. Ansonsten gab es keine Veränderungen.

2010 bis 2013
2010 fand zum ersten Mal in der Geschichte unserer Schützenbruderschaft ein
Königsschießen ohne ein traditionelles Schützenfest statt. Das Königsschießen fand am
Dreifaltigkeitswochenende statt. Schützenkönig wurde Altplatzmeister Hermann Gothe und
Schützenkönigin zum 3. Mal hintereinander Tanja Pfeuffer. Nach der Proklamation unserer
Bürgermeisterin Anne-Marie Kreis wurde alle Würdenträger gebührend mit dem
Spielmannszug TV Deutsche Eiche nach Hause begleitet. Trotz des schlechten Wetters
stellte der Spielmannszug sein Können unter Beweis.
Auch am Schützenhaus hat sich einiges getan. An der Giebelwand wurden die Fundamente
erneuert, die Räumlichkeiten renoviert und Sicherheitsauflagen am Schießstand erfüllt. Im
Schützenhaus wurden Trennwände angeschafft, um die Räumlichkeiten auch für kleinere
Feiern attraktiv zu machen.
Die Teilnahme unserer Schützenbruderschaft am großen Festumzug 2012 zum Tag der
Niedersachsen in Duderstadt war sicherlich ein besonderer Höhepunkt. Der Festumzug
wurde live im Fernsehen übertragen und einige Bilshäuser Schützen waren zu sehen.
Die folgende Zeit stand ganz im Zeichen der Vorbereitungen des 400-jährigen Jubiläums
unserer Schützenbruderschaft von 1613. Es wurde unter der Leitung von Markus Strüber ein
Festausschuss gebildet, der später mit dem erweiterten Vorstand das Jubiläumsschützenfest
vorbereitet. Es wurde ein attraktives Festprogramm ausgearbeitet und eine Chronik erstellt.
Wir hoffen, dass dieses Fest gelingt und viele Besucher zu unseren Veranstaltungen
kommen.
Erwähnen möchten wir auch die großen Erfolge bei Vergleichsschiessen und den vielen
Wettkämpfen. Die erfreulichen Ergebnisse sind in einem gesonderten Teil der Chronik zu
finden.
400 Jahre Schützenbruderschaft von 1613 e.V. Bilshausen können wir nur feiern, weil sich immer wieder Schützenschwestern und -brüder bereit gefunden haben, Aufgaben und Aktivitäten im Vorstand und im Verein zu übernehmen. Aber auch durch die Mitgliedschaft, durch die Teilnahme an den Versammlungen, die Zusammengehörigkeit, die Geselligkeit und natürlich die Teilnahme am Schießsport wurden die Tradition, das Brauchtum und die Ziele der Schützenbruderschaft gepflegt und 400 Jahre erhalten.
Ohne dieses Zusammenwirken der Mitglieder könnten wir unser Jubiläum nicht feiern. Ihnen allen gebührt unser großer Dank!
Auch dem jetzigen Vorstand und dem Festausschuss unter der Leitung von Markus Strüber und Traudel Rhode gebührt Dank und Anerkennung.

Wir wünschen uns für die Zukunft, dass unsere Bilshäuser Schützenbruderschaft noch viele Jahre erfolgreich bestehen bleibt und das sich immer wieder Schützenbrüder und –schwestern finden werden, die unserer Schützenbruderschaft neue und begeisternde Impulse zur Fortführung geben können und werden.

„Gut Schuss“


Friedel Strüber Walter Schum jun. Benedikt Schum

Quellen waren die Protokoll- und Kassenbücher der Schützenbruderschaft, alte Chroniken von Hermann Bringmann und Carl Strüber und ein historischer Vortrag zum 350jährigen Jubiläum von Walter Kuchenbuch.

 
 

 

 

 

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